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Das Einsatzgebiet

Mit der modernen Technik der MOUNTY-Serie von Forsttechnik Konrad ist uns auch eine ökologische und wirtschaftliche Holzernte in steileren Waldflächen möglich. Im Steilhang ab ca. 25% Neigung ist der Gebirgsharvester die beste Antwort auf den steigenden Kostendruck. Das Holz wird im Bestand gefällt und im Ganzbaum-Verfahren zur Plattform geseilt wo es vom Harvesterkopf entastet, aufgerüstet und danach direkt an der Forststrasse gelagert oder verladen wird.

 

Die Technik

Mit dem MOUNTY wurde erstmals eine flexible und kompakte Kombinationsmaschine geschaffen, die ein modernes Seilkransystem mit einem Harvesteraggregat verbindet. Die gesamte Erntekette kann dadurch nur mit einer Maschine bis zur LKW-Abfuhr durchgeführt werden. Das Erntesystem „Gebirgsharvester“ arbeitet geländeunabhängig im Bergauf- und Bergabbereich und kann bei jeder Witterung bzw. allen Bodenverhältnissen eingesetzt werden.

Als Basisfahrzeug wird ein robuster MAN-TGA-LKW mit Allradantrieb und 430PS Motorisierung eingesetzt. Dieser Motor dient auch als Antriebsquelle für die Seilkrananlge und das Harvesteraggregates. Die Steuerung der Harvesterfunktionen erfolgt über eine aufwendige Steuerelektronik die (wie die gesamte Erntemaschine) aus der Entwicklung von Forsttechnik Konrad stammt.

Bergaufeinsatz

Der Bergaufbetrieb erfolgt mit dem funkgesteuerten Laufwagen LIFTLINER 4000 von Konrad Forsttechnik mit automatischer Zugseilaus- und Einspulung und Zielautomatik. Durch die Möglichkeit, das Zugseil via Funkfernsteuerung mit Motorkraft auszuspulen, wird die Tätigkeit des Forstfacharbeiters wesendlich erleichtert und der Arbeitsablauf rationalisiert.

Arbeitsablauf

Das Holzernteteam besteht aus drei Forstfacharbeitern die im Ganzbaumverfahren die Holzernte sehr rationell abwickeln. Der Maschinist steuert den Harvesterkopf und den Seilkran im LKW-Bereich. Im Bestand wird der Laufwagen von einem Mann gesteuert, der auch die Anhängearbeiten durchführt und der dritte Mann fällt die Bäume.

Die aus dem Bestand geseilten Bäume hängt der Fahrer auf der Plattform ab und schickt den Laufwagen zurück in den Bestand. Während im Bestand die nächsten Bäume angehängt werden, arbeitet der Fahrer die bereits geseilten Bäume mit dem Harvesterkopf auf (entasten, ablängen und sortieren). Das Holz wird in drei bis fünf Sortimenten LKW-abfuhrbereit gelagert.

Leistungsfähigkeit

Da die Maschine mit dem LKW-Trägerfahrzeug sehr mobil ist, und im Schnitt pro Tag eine Trasse (100-200m Länge, 25-50m Breite) bearbeitet wird, können auch kleine Entnahmemengen wirtschaftlich durchgeführt werden. Die Arbeitsleistung pro Tag, inklusive Montage bzw. Überstellung beträgt bei Durchforstungsarbeiten ca. 60 Efm und bei Absäumungen und stärkeren Freistellungen ca. 80-130 Efm. Der MOUNTY bewegt sich nicht direkt im Bestand und schont somit den Waldboden. Mit der entsprechenden Tragseillänge können Trassen bis zu 800m Länge erreicht werden.

Ausfallsicherheit

Da der MOUNTY nicht direkt im Bestand sondern an der Forststraße arbeitet, ist auch der technische Verschleiß sehr gering. Gelegentlich anfallende kleiner Reparaturen können vor Ort durch das umfangreiche Boardwerkzeug durchgeführt werden. Bei Elektronikproblemen steht ein detailliertes Diagnoseprogramm zur Verfügung, das in Verbindung mit der Konrad-Support-Hotline fast alle Problem sofort lösbar macht. Eine hohe Maschinenqualität und ein ausgezeichneter technische Support sind die Voraussetzung für geringe Standzeiten und eine termingerechte Auftragsabwicklung.

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